Am Wochenende verwandeln sie sich in Helden

Sascha Staubli und Jennifer Widmer sind manchmal Ritter, Zauberer oder Schurken. Für ihr Hobby schlüpfen sie mit Leib und Seele in einen anderen Charakter. Ein Einblick in die etwas ungewöhnliche Freizeitbeschäftigung des Live Action Role Playing (LARP).

Der Aufhänger
Sascha Staubli und Jennifer Widmer sind Rollenspieler und verwandeln sich gerne in fantastische Figuren. ©Barbara Scherer

Ein Stimmengewirr erfüllt den Raum. Im Kamin knistert das Feuer: Der Duft von Rauch und Fleisch verbreitet sich in der Luft. Zwei Männer in Rüstungen sitzen in einer Ecke und plaudern. Neben ihnen nimmt eine Frau mit Pelzkragen und Federschmuck im Haar Platz listen. Wer an diesem Abend die Waldhütte «Römerstein» im aargauischen Lenzburg betritt, könnte meinen, er sei auf einem Fantasy-Filmset gelandet.

Als Zwerge, Elfen und Ritter haben sich die Leute im Raum verkleidet. Doch Zuschauer und Kameras gibt es keine. Das Ganze ist weder Film noch Theater – sondern die Mittelalter-Fantasy-Taverne «Fux und Haas», ein Live-Rollenspiel.

Vor Ort sind auch Sascha Staubli (35) und seine Freundin Jennifer Widmer (31). Sie sind heute in die Rollen des avalonischen Archäologen Edmund Leland Ward und der montaignischen Musketierin Jeanne Renard geschlüpft.

Zusammen mit einem Freund hat Sascha die Taverne vor gut zwei Jahren ins Leben gerufen. Seither treffen sich hier jeden Monat Rollenspieler aus der ganzen Schweiz. «Die Idee dazu ist uns nachts nach einem Live-Rollenspiel beim Trinken gekommen und hat sich zu einem echten Hit entwickelt», sagt Sascha und lacht. Regelmässig ist der LARP-Anlass innerhalb von wenigen Stunden ausgebucht.

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